Solsongju
Reisweingut & Brennerei, Hamyang, KR
Solsongju gehört zu den geschichtsträchtigsten Reisweinen Koreas. Das Rezept stammt aus dem Stammhaus des Hadong-Jeong-Clans, der Familie des Gelehrten Jeong Yeo-chang (1450–1504), eines der fünf großen Weisen des koreanischen Konfuzianismus, und wurde dort rund 500 Jahre lang als Gayangju, als Hauswein der Familie, von Generation zu Generation weitergegeben. Heute ist es als Immaterielles Kulturerbe der Provinz Süd-Gyeongsang geschützt, und wurde 2007 als offizieller Reiswein des innerkoreanischen Gipfeltreffens serviert.
Hamyang
ein Dorf, das 600 Jahre bewahrt
Das Gelehrtendorf der Familie Jeong in Hamyang besteht seit rund 600 Jahren, mit traditionellen Hanok-Häusern, alten Mauern und der konfuzianischen Akademie Namgye Seowon, die heute zum UNESCO-Welterbe zählt. Hier war der Reiswein des Hauses nie bloß Getränk: Er gehörte zur Gastfreundschaft und zu den Ahnenriten der Familie und wurde deshalb über Generationen mit derselben Sorgfalt gehütet wie das Haus selbst.
Jirisan
die Kraft des Berges und seiner Kiefern
Hamyang liegt am Fuß des Jirisan, eines der heiligen Berge Koreas. In seinen alten Wäldern wachsen koreanische Rotkiefern (Pinus densiflora), langsam, geprägt von Höhenlage und kalten Wintern, und deshalb reich an Terpenen und Phytonziden, jenen Aromastoffen, die Solsongju seinen klaren, kühlen Waldduft geben. Dazu kommt Quellwasser, das durch den Granit des Jirisan gefiltert wird und zu den reinsten Brauwässern Koreas zählt. Das kühle Bergklima verlangsamt die Gärung, und harmoniert auf besondere Weise mit Songsun, jenen jungen Kieferntrieben, die als außerordentlich schwierig zu verarbeiten gelten.
Songsun
die schwierige Schönheit der jungen Triebe
Neben Kiefernnadeln verwendet das Haus Songsun: die jungen Kieferntriebe des Frühjahrs. Sie sind reich an Tanninen und gelten als anspruchsvoll. Falsch dosiert, kippen sie ins Bittere. Richtig geführt aber geben sie dem Reiswein genau das, was ihn unverwechselbar macht: Frische, Spannung und einen kühlen, leicht harzigen Nachhall, der lange trägt.
Park Heung-seon
eine fast verlorene Geschichte
Dass es Solsongju heute noch gibt, ist das Verdienst von Park Heung-seon, Korea Food Master Nr. 27. Sie heiratete in die Familie Jeong ein und übernahm das Hausrezept in einer Zeit, in der Koreas Brautradition durch die Verbote des 20. Jahrhunderts beinahe ausgelöscht war. Mit jahrzehntelanger Arbeit hat sie die Rezeptur wiederbelebt, gesichert und zu offizieller Anerkennung geführt, eine beinahe unterbrochene Geschichte, die heute weitererzählt wird.
Solsongju
Solsongju wird dreimal fermentiert und mit jungen Kiefernnadeln verfeinert.
Damsoul ist seine destillierte Ausdrucksform | klar, aromatisch und tief in der koreanischen Brenntradition verwurzelt.
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4.1 Solsongju
Regular price €17,00Regular priceUnit price €45,33/LSale price €17,00 -
4.2 Damsoul
Regular price €39,00Regular priceUnit price €78,00/LSale price €39,00 -
4.C1 Wardang Keramik
Regular price €149,00Regular priceSale price €149,00 -
4.C2 Damsoul Buncheong Keramik
Regular price €199,00Regular priceSale price €199,00